77. Ausgabe/Februar 2012
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Möbel des Monats
Der eigentliche Entwurf der Litfass-Säule geht auf das 1993 zurück und stammt vom Schweizer Hans Eichenberger für Wogg. Zu welchem Zweck das Möbel ursprünglich gedacht war und wie es zur Weiterentwicklung zum coffee-tower unter Beteiligung von prodomoWien kam, erzählen wir Ihnen diesmal.
Qualität vor Quantität! Ein kurzer Bericht von der Möbelmesse 2012 in Köln.
Die Jahre der weltweiten Bedeutung der Internationalen Möbelmesse Köln (IMM) sind vorbei. Den "ersten Platz" hält unangefochten die - im April folgende - Mailänder Möbelmesse. Aus Kostengründen entscheiden sich viele Hersteller nur noch für eine Messe: entweder man stellt in Köln aus oder in Mailand. Dafür braucht sich aber niemand zu genieren. In Köln startete man jedenfalls erfrischend ins neue Jahr. Die Messe ist kompakter geworden und hat vor allem für Deutschland einen hohen Stellenwert. Generell ist man wieder auf einem gesunden Weg zurück zur Normalität. Und das ist sehr positiv. Einerseits gibt es weniger Neuheiten, dafür sind diese gut sondiert und vielseitig einsetzbar. Andererseits werden bestehende Bestseller in neuen Ausführungen oder sinnvollen Ergänzungen auf den Markt gebracht, die an die aktuellen Bedürfnisse und Trends angepasst sind. Die gesamte Branche stellt sich mit diesen richtigen Signalen auf die aktuellen weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Die Freude am kreativen Schaffen sowie die Leidenschaft miteinander etwas zu bewegen sind ungebrochen. Übrigens: das Highlight aus unserer Sicht: der mit Beton überzogene Tisch "Radius" von unserem Partner MDF Italia - innovativ, einzigartig, lässig stabil und wunderschön verarbeitet. Schon bald bei prodomoWien zu sehen!
"Stumme Diener", die gute Dienste leisen. Die Servierwägen der prodomoKollektion!
Ihre Karriere begann in den 50iger Jahren. Die früher verwendete Bezeichnung "Stummer Diener" sagt schon aus, dass ein solches Möbelstück gute Dienste leisten kann. Auch im Rahmen unserer Nespresso-Möbelkollektion bringen wir zum Ausdruck: die Zeremonie einer Nespresso-Kaffeezubereitung muss man nicht verstecken. Ganz im Gegenteil, man soll sie in die Lebensräume bringen und eine solche Plattform kann eben auch ein Servierwagen sein. Es können aber natürlich auch andere Zwecke damit erfüllt werden - ob als Bar, zum Abstellen von Geschirr, als Beistelltich, in Ergänzung zum Buffet, für Erfrischungen am Pool oder auch für Drucker im home-office. Der Einsatzzweck der mobilen Servierwägen ist vielfältig. Wir rufen diese praktischen Möbel in Erinnerung und zeigen Ihnen die Vielfalt der schönsten Modelle der prodomoKollektion.zu den Fotos der verschiedensten Servierwägen der prodomoKollektion

prodomo empfiehlt Nespresso. What else? Und das aus gutem Grund, wie auch "DerKonsument.at" indirekt bestätigt.
Im Spätherbst des Vorjahres haben die beiden größten Supermarktketten Österreichs zeitgleich günstigere Kaffeekapseln auf den Markt gebracht, die in alle Nespresso-Maschinen passen sollen. "DerKonsument.at" hat in der Ausgabe 01/2012 diese alternativen Kapseln genauer unter die Lupe genommen - das Ergebnis ist bezeichnend. Die Preisersparnis beträgt im Durchschnitt zwar rund 15%, aber bei einer Blindverkostung von Profis wurde bewertet, dass die Kaffeequalität von Nespresso eindeutig besser ist. Die angepriesene Kompatibilität mit den Nespresso-Kaffeemaschinen ist nur bedingt gegeben. Die nachgeahmten Kapseln können sich verhaken oder durchfallen und beim Herunterdrücken des Hebels ist ein stärkerer Kraftaufwand notwendig. Schäden an der Kaffeemaschine sind nicht auszuschließen, wie negative Erfahrungen von einigen Konsumenten bereits belegen. Die Kapseln sind angeblich aus Pflanzenfasern sowie Maisstärke und sollen biologisch abbaubar sein. Wirklich "natürlich" sehen sie aber nicht aus und werden zudem in Kunststofffolie verpackt, um das Aroma das Kaffees zu behalten. Ist das also wirklich so toll, wie es angepriesen wird? Mit der edlen Optik der Nespresso-Kapseln und dem Zelebrieren einer Kaffeezubereitung hat das jedenfalls nichts mehr zu tun. Für prodomoWien wieder einmal eine Bestätigung, dass ein Original grundsätzlich besser ist und bleibt. (Titelfoto: DerKonsument.at)passend zum Thema: der pdf-Katalog der Nespresso-Möbelkollektion von prodomoWien

Wir sprachen mit POLKA über ihren neuen Hochlehner "Bonnie", den sie für Wittmann entworfen haben.
Auch "Bonnie" wurde in Köln zum ersten Mal auf einer internationalen Bühne vorgestellt und fand von Beginn an großen Anklang. Wir trafen uns mit den österreichischen Designerinnen Monica Singer und Marie Rahm, alias POLKA, um die Hintergrundgeschichte zu ihrem neuesten Entwurf zu erfahren. POLKA wurde 2011 von der Firma Wittmann eingeladen einen zeitgemäßen Hochlehner zu entwerfen. Ihre Recherche hat ergeben, dass die meisten existierenden Modelle ziemlich voluminös sind. Der für POLKA logische Ansatz war es daher einen Fauteuil zu kreieren, der zurückhaltender und zarter ist. Ein sympathischer Mitbewohner, in dem man gemütlich lesen sowie entspannen kann und sich geborgen fühlt. Außerdem ist das Möbel entweder ein geeignetes Solitaire-Stück oder es fügt sich schlicht in die verschiedensten Situationen ein. Den Kopf kann man bequem anlehnen, auf die "Ohren" wurde bewusst verzichtet, damit der Überblick zum Raum und Geschehen gewahrt bleibt. Optional gibt es "Bonnie" mit einem Drehteller oder mit einem sich nach unten verjüngenden Fußhocker. Vom Bezug her macht das Möbel in Stoff und Leder einen sehr guten Eindruck. Die Verarbeitung ist in bewährter Wittmann-Qualität bis ins kleinste Detail hervorragend ausgeführt. Ein Tipp von POLKA zum Schluss: Wenn man sich für einen Hocker entscheidet, lohnt es sich diesen in einer anderen Farbe zu wählen! Wer "Bonnie" Probe sitzen möchte, kann dies im Wittmann-Schauraum bei der Seccession tun. Beratend steht wiederum das prodomo-Team jederzeit gerne zur Verfügung! Den Listenpreis in einer beispielgebenden Ausführung finden Sie bereits im prodomoWebshop.