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Antibodi
Patricia Urquiola hatte 2006 das Ziel einen Lounge-Chair sowie eine Liege bzw. Chaiselongue zu entwerfen, die keinen typischen Polstermöbelaufbau haben. Es sollte eine Art "Leichtbauweise" sein. Als Basis fungierte ein Rahmengestell aus massivem Edelstahlgestell. In weiterer Folge war die Idee eine konfektionierte "Stoffkonstruktion" einzuspannen - im Ansatz vergleichbar mit einer Hängematte.
Es wäre nicht Patricia Urquiola, wenn Sie nicht eine ganz bestimmte Form des Möbels an sich sowie eine neuartige Optik beim Stoffbezug kreieren wollte. Sie entschied sich als Ausgangspunkt für die Dreiecksform und man begann Stoffstücke in dieser Form zusammenzunähen. Über die Anordnung der geometrischen Dreiecke war man in der Lage, die extravagante Endform von Antibodi zu erreichen und die Nähtechnik sorgte außerdem für hohe Festigkeit der Sitz- bzw. Liegefläche.
Schon fertig? Nein, den es kam zu einem unerwarteten "Nebeneffekt". Auf der Rückseite hat man zunächst den Reststoff überstehen lassen. Als das geometrische Muster auf der Vorderseite fertig gestellt war, entdeckte Patricia Urquiola von hinten ein weiteres, diesmal aber florales Muster - eine Art "Zufallsprodukt". Sie nahm spontan eine Schere zur Hand und begann diese Stoffteile zu Blüten zu faconieren.
Den nächsten Schritt, den Urquiola setzte war, verschiedenfarbige Filzstoffe als auch eine Kombination von Leder und Stoff Rücken an Rücken verarbeiten zu lassen, um dem Möbel bzw. den Blüten eine Zweifärbigkeit zu verleihen. Zuletzt war es auch noch naheliegend die ursprüngliche Rückseite alternativ auch zur Vorderseite zu machen. Es bot sich nun die Aussage an "Wenn man im Antiobodi-Möbel sitzt bzw. liegt, fühlt man sich wie auf einem Blütenmeer!".
Die faszinierende Blütenoptik in Kombination mit dem strengen Geometriemuster auf der anderen Seite verleiht diesen Möbeln eine besonders spannende Charakteristik. Vom eleganten Ton-in-Ton-Look, über eine attraktive Zweifärbigkeit bis hin zum superbunten Patchwork gibt es Antibodi mittlerweile in verschiedensten Farbkombinationen. Dieses - auch handwerklich gesehene - Meisterstück (Hersteller: Moroso) hat schon heute einen fixen Platz in der Designgeschichte.
© copyright prodomowien/Hersteller
Es wäre nicht Patricia Urquiola, wenn Sie nicht eine ganz bestimmte Form des Möbels an sich sowie eine neuartige Optik beim Stoffbezug kreieren wollte. Sie entschied sich als Ausgangspunkt für die Dreiecksform und man begann Stoffstücke in dieser Form zusammenzunähen. Über die Anordnung der geometrischen Dreiecke war man in der Lage, die extravagante Endform von Antibodi zu erreichen und die Nähtechnik sorgte außerdem für hohe Festigkeit der Sitz- bzw. Liegefläche.
Schon fertig? Nein, den es kam zu einem unerwarteten "Nebeneffekt". Auf der Rückseite hat man zunächst den Reststoff überstehen lassen. Als das geometrische Muster auf der Vorderseite fertig gestellt war, entdeckte Patricia Urquiola von hinten ein weiteres, diesmal aber florales Muster - eine Art "Zufallsprodukt". Sie nahm spontan eine Schere zur Hand und begann diese Stoffteile zu Blüten zu faconieren.
Den nächsten Schritt, den Urquiola setzte war, verschiedenfarbige Filzstoffe als auch eine Kombination von Leder und Stoff Rücken an Rücken verarbeiten zu lassen, um dem Möbel bzw. den Blüten eine Zweifärbigkeit zu verleihen. Zuletzt war es auch noch naheliegend die ursprüngliche Rückseite alternativ auch zur Vorderseite zu machen. Es bot sich nun die Aussage an "Wenn man im Antiobodi-Möbel sitzt bzw. liegt, fühlt man sich wie auf einem Blütenmeer!".
Die faszinierende Blütenoptik in Kombination mit dem strengen Geometriemuster auf der anderen Seite verleiht diesen Möbeln eine besonders spannende Charakteristik. Vom eleganten Ton-in-Ton-Look, über eine attraktive Zweifärbigkeit bis hin zum superbunten Patchwork gibt es Antibodi mittlerweile in verschiedensten Farbkombinationen. Dieses - auch handwerklich gesehene - Meisterstück (Hersteller: Moroso) hat schon heute einen fixen Platz in der Designgeschichte.
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