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Eiermann-Tisch
Das Tischgestell 1 mit raumdiagonalen Kreuzstäben war Egon Eiermanns zentraler Entwurf, der im Jahr 1953 entstand. Als Architekt benötigte man damals - noch weit vor dem Computerzeitalter - einen niedrigen Zeichentisch, dessen Tischplatte man optional auch schräg stellen können musste. Eine normale Arbeitstischhöhe war aber genauso gefragt. Da es so einen Tisch in den 50iger Jahren noch nicht gab, hat Egon Eiermann den Tisch einfach selbst entworfen und verwendete ihn nicht nur Zuhause sondern auch überall an der Technischen Hochschule in Karlsruhe, wo Prof. Eiermann von 1947 bis zu seinem Tod 1970 lehrte.
Seitdem hat jeder seiner Studenten spätestens nach Ende des Studiums ein Gestell mit in die weite Welt genommen. Minimalistischer kann man ein Tischgestell nicht bauen und günstig war bzw. ist es noch dazu. Es war diese Mischung aus archetypischer Form, reduzierter Konstruktion und puristischer Gestaltung, die aus diesem Tischgestell ein Möbel macht, das auch heute nichts von seiner Genialität und Aktualität eingebüßt hat.
Anfang der sechziger Jahre entstand das zerlegbare Eiermann-Gestell, denn das fest verschweißte war schwierig zu transportieren. Es wurde dazu technisch etwas abgewandelt und war im Detail nicht ganz so konsequent. Erst seit 1998 gibt es den Erstentwurf so zerlegbar, dass er den gestalterischen Ansprüchen Eiermanns 100% genügt und formal dem Entwurf von 1953 entspricht. Der Hersteller Richard Lampert ist stolz darauf dies möglich gemacht zu haben, nachdem ihm die Erben Egon Eiermanns im Jahr 1995 die alleinigen Rechte für Produktion und Vertrieb der Eiermann-Gestelle übertragen hatten.
Das Gestell mit den Verlängerungsstäben (zwecks Höheneinstellung) gibt es in verschiedenen Lackierungen oder auch in einer verchromten Version. Ein Gummistopfensatz verhindert das Verrutschen der nur aufgelegten Tischplatte, die übrigens frei wählbar ist bzw. auch beigestellt werden kann. Heute kommt der Tisch weniger als Zeichentisch denn als Schreibtisch in Frage. Ob im Büro des Architekten oder Ingenieurs, des Grafikers oder Künstlers, der kreativen Werbeagentur oder dem etablierten Museum der Eiermann-Tisch als Arbeits-, Konferenz- und Präsentationstisch ist überall dort zu finden, wo etwas bewegt und neu erdacht wird.
Je nach Ausführung ist der Tisch aber auch schon längst im privaten Wohnbereich zu finden. Neuerdings gibt es auch eine Kinderversion, wodurch ein dem Alter entsprechender, mitwachsender Kinderschreibtisch geschaffen wurde, der formal zu den schönsten seiner Art zählt. Aus Sicherheitsgründen ist in diesem Fall die Tischplatte fix mit dem Gestell verschraubt.
© copyright prodomowien/Hersteller
Seitdem hat jeder seiner Studenten spätestens nach Ende des Studiums ein Gestell mit in die weite Welt genommen. Minimalistischer kann man ein Tischgestell nicht bauen und günstig war bzw. ist es noch dazu. Es war diese Mischung aus archetypischer Form, reduzierter Konstruktion und puristischer Gestaltung, die aus diesem Tischgestell ein Möbel macht, das auch heute nichts von seiner Genialität und Aktualität eingebüßt hat.
Anfang der sechziger Jahre entstand das zerlegbare Eiermann-Gestell, denn das fest verschweißte war schwierig zu transportieren. Es wurde dazu technisch etwas abgewandelt und war im Detail nicht ganz so konsequent. Erst seit 1998 gibt es den Erstentwurf so zerlegbar, dass er den gestalterischen Ansprüchen Eiermanns 100% genügt und formal dem Entwurf von 1953 entspricht. Der Hersteller Richard Lampert ist stolz darauf dies möglich gemacht zu haben, nachdem ihm die Erben Egon Eiermanns im Jahr 1995 die alleinigen Rechte für Produktion und Vertrieb der Eiermann-Gestelle übertragen hatten.
Das Gestell mit den Verlängerungsstäben (zwecks Höheneinstellung) gibt es in verschiedenen Lackierungen oder auch in einer verchromten Version. Ein Gummistopfensatz verhindert das Verrutschen der nur aufgelegten Tischplatte, die übrigens frei wählbar ist bzw. auch beigestellt werden kann. Heute kommt der Tisch weniger als Zeichentisch denn als Schreibtisch in Frage. Ob im Büro des Architekten oder Ingenieurs, des Grafikers oder Künstlers, der kreativen Werbeagentur oder dem etablierten Museum der Eiermann-Tisch als Arbeits-, Konferenz- und Präsentationstisch ist überall dort zu finden, wo etwas bewegt und neu erdacht wird.
Je nach Ausführung ist der Tisch aber auch schon längst im privaten Wohnbereich zu finden. Neuerdings gibt es auch eine Kinderversion, wodurch ein dem Alter entsprechender, mitwachsender Kinderschreibtisch geschaffen wurde, der formal zu den schönsten seiner Art zählt. Aus Sicherheitsgründen ist in diesem Fall die Tischplatte fix mit dem Gestell verschraubt.
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